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Multifunktionswerkzeug – Sicherheitshinweise

Technischer Fortschritt bringt, wie jede andere technische Errungenschaft, auch gewisse Nachteile mit sich.Obwohl Multiftunktionswerkzeuge oszillieren und die menschliche Haut theoretisch nicht durchdringen können, da diese die Schwingungen ausgleichen kann, sollte man dennoch vorsichtig mit ihnen umgehen. Denn es bestehen weiterhin Gefahrenquellen die zu Unfällen führen können.

Dieser Artikel hat sich deswegen zur Aufgabe gemacht, derartige Vorfälle zu verhindern. Ich bitte darum alle Hinweise ernst zu nehmen und auch zu befolgen, denn leider kommt es viel zu oft zu Unfällen, obwohl die Beteiligten eigentlich wussten wie sie derartige Zwischenfälle vermeiden konnten.

Die Standartausrüstung

Nun folgt eine Aufzählung der wichtigsten, nahezu selbstverständlichen Schutzmaßnahmen, welche man auch im Umgang mit Multifunktionswerkzeugen beherzigen sollte.

Der Gehörschutz

Multifunktionswerkzeuge können je nach Drehzahlbereich empfindlich laut werden.
Der erzeugte Schalldruckpegel kann aber bei dauerhafter Einwirkung das Trommelfell beschädigen und so zu irreparablen Hörschäden führen.
Deswegen ist die Verwendung eines qualitativ hochwertigen Gehörschutzes unabdingbar. Entscheidend für eine gute Schutzfunktion ist der Sitz und die Dämpfungsfunktion. Beim Arbeiten darf nichts herumrutschen, da dies zu gefährlichen Ablenkung führen könnte. Zu fest anliegend ist aber auch nicht optimal, da es sonst beim längeren tragen zu Schmerzen führt. Am besten ist ein Kapselgehörschützer an welchem man die Haltebügel individuell einstellen kann. Das Modell von Aearon* hat sich anhand der guten Bewertungen bewährt und ist nur wärmstens zu empfehlen.

Der Augenschutz

Wenn man mit Werkzeugen arbeitet, welche schnell oszillieren und Material abtrennen, ist es klar dass man sich von umherfliegenden Spänen und Splitter schützen muss. Zum Glück lässt sich das Problem mit einer einfachen Schutzbrille, beispielsweise aus Polycarbonat lösen. Wie schon beim Gehörschutz ist darauf zu achten, dass die Brille individuell einstellbar ist und nicht zu fest aber auch nicht zu locker auf dem Gesicht sitzt.

Der Atemschutz 

Je nachdem mit welchen Materialien man arbeitet, ist vielleicht auch ein Atemschutz notwendig, um Giftige Dämpfe oder Stäube aus den Atemwegen fern zuhalten. Auch hier ist wiederum der Sitz entscheidend um Ablenkungen zu vermeiden. Denn wenn der Schutz zu eng anliegt, fängt er an zu drücken und somit Schmerzen zu erzeugen. Wenn der Schutz aber hingegen zu lose am Gesicht hängt, dann kann das ständige Verrutschen ganz schön nerven und auf diese Weise die Arbeit beeinträchtigen.

Die Schutzhandschuhe

Wie auch schon beim Augenschutz sollte man seine Hände vor Spänen und Splittern schützen, um Verbrennungen und Verletzungen zu vermeiden. Eng anliegende Handschuhe mit gummierter Oberfläche haben sich in dem Bereich bewährt und sind wärmstens zu empfehlen.

Das waren die vier wichtigsten Schutzmaßnahmen. Natürlich wird es Fälle geben, wo man noch speziellere Dinge braucht, je nach Einsatzort zum Beispiel auch ein Helm. Aber um den Rahmen nicht zu sprengen wird auf derartiges in diesem Artikel verzichtet.

Allgemeine Sicherheitshinweise

  • Bei der Arbeitskleidung ist darauf zu achten, dass sie etwas enger anliegt, damit sich beim Arbeiten nichts verfängt.
  • Lange Haare sollten aus diesem Grund auch hochgesteckt werden, um Zwischenfälle wie im unteren Videofilm zu vermeiden.
  • Vor dem Arbeitsbeginn immer sorgfältig prüfen, ob das Werkzeug arbeitsbereit ist.
  • Wenn das Material in einer Werkbank oder ähnlichem fixiert ist, prüfen ob wirklich alles fest sitzt
  • Kabel dürfen nicht beschädigt sein, alle Schrauben müssen fest genug verschraubt werden und das Gerät darf nicht übermäßig verschmutzt sein.
  • Immer nur arbeiten, wenn man sich gesundheitlich auch dazu in der Lage befindet.

(Trotz sorgfältiger Erstellung des Textes, übernehme wir ausdrücklich keine Haftung und Garantie für jegliche Unfälle.)